Kategorie: Arbeiten

Ob journalistische Artikel für zentral+ oder eigene Ansichten: Hier erscheint, was informiert, kritisiert – oder auch mal provoziert.

  • So geht die Polizei gegen Hooligans vor

    So geht die Polizei gegen Hooligans vor

    Mehr Repression, hochauflösende Kameras und eine personelle Aufstockung mit Experten: Mit diesen Mitteln will die Luzerner Polizei künftig härter gegen «Chaoten» vorgehen. Polizeikommandant Adi Achermann räumt im Interview ein, dass das Hooligan-Problem damit noch nicht gelöst ist.

    «Wir wollen zum einen bessere Technik, etwa hochauflösende Videokameras. Zum anderen wollen wir personell mehr Ressourcen in die Ermittlungsarbeit stecken», sagte Polizeikommandant Adi Achermann vor den Gästen. Das Personal sei bereits letztes Jahr erweitert worden, die besseren Videokameras sollten dieses Jahr folgen. weiterlesen…

  • Es geht um Leben und Tod

    Es geht um Leben und Tod

    Die Hochdorfer haben entschieden: Das Wachstum der Gemeinde muss begrenzt werden. 54 Prozent der Stimmbevölkerung haben sich für die Initiative «Hochdorf wächst langsam» vom Dorfarzt Beat Meister ausgesprochen. Eine Idee, die vergangenen November schweizweit abgelehnt wurde, nun aber auf Gemeindeebene Anklang fand.

    «Ecopop» auf kommunaler Ebene

    Fünf Jahre hat der Hochdorfer Gemeinderat nun Zeit, das Bevölkerungswachstum im Schnitt auf 0,7 Prozent pro Jahr zu reduzieren. Das ist knapp die Hälfte des durchschnittlichen Wachstums der Jahre 2010 bis 2013. Während dies bisher rund 180 neue Bürger in der Gemeinde bedeutete, ist künftig bei 50 bis 70 Personen Schluss. Allerdings: «In der Zahl sind auch Neugeburten abzüglich Todesfälle miteingerechnet», sagt der Hochdorfer Gemeinderat Roland Emmenegger. Es geht also wortwörtlich um Leben und Tod. weiterlesen…

  • Lokal statt global

    Noch nie war es so einfach wie heute, an Informationen aus aller Welt zu gelangen. Und selten setzten die lokalen Tageszeitungen so sehr auf emotionalisierte Nachrichten aus weit entfernten Staaten: 600 Menschen in Bangladesch beim Einsturz eines Fabrikgebäudes getötet. Eine explodierende Ziellinie am Boston-Marathon. Syrien ist nur noch Schutt und Asche.

    An dieser Stelle frage ich mich jeweils: Welchen positiven Mehrwert hat diese Information für mich als Leser? Die Antwort ist simpel: Keinen. Klar, ich bin nun informiert über das Weltgeschehen. Doch will ich das wirklich sein? Sollte ich mich nicht eher auf das Lokale konzentrieren? Doch, finde ich.

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  • «GeilerAsDu müsste verdammt nochmal was Neues bringen»

    «GeilerAsDu müsste verdammt nochmal was Neues bringen»

    «VodkaZombieRamboGang» und «Bad Ideas Make Great Stories» – Namen, die seit letztem und diesem Jahr den Luzerner Musikliebhabern in den Ohren hängen. Ersteres ist das 2014 erschienene Nummer 1-Album von Rapper Mimiks, Letzteres die gerade erst veröffentlichte Platte der Lokalmatadoren Weekend Phantom.

    In der hiesigen Musikszene tut sich also Einiges. Selten produzierten lokale Bands und Musiker so viele Langspieler und Songs wie aktuell. Was waren die Highlights 2014? Und mit welchen Namen muss man im Jahr 2015 rechnen? zentral+ hat sich bei Kennern der Luzerner Musikszene umgehört. weiterlesen…

  • 1,2 Tonnen Silber und der Sieg über die Mailänder

    1,2 Tonnen Silber und der Sieg über die Mailänder

    Aufmerksamen dürften sie nicht entangen sein: Die zahlreichen Schriftzüge, die von Stadtluzerner Gebäuden ragen. Im zweiten Teil zu den Schriftzügen in der Stadt Luzern erklärt Historiker und Journalist Stefan Ragaz, wie viel Kilogramm Silber der Stadtstaat Luzern einst besass und weshalb die Krienbrücke einst eine wichtige Handelsroute war.

    Prägen und prägen lassen

    Das Haus «Zur alten Münz» befindet sich in der unscheinbaren «Münzgasse», in unmittelbarer Nähe zum «Wilden Mann». Wer sein Münz prägen lassen wollte, kam früher nicht um das Haus herum. Auch schweizweit hatte das Haus in Luzern seine Wichtigkeit. Denn Luzern war im 16. Jahrhundert gar der wichtigste Kreditgeber unter den eidgenössischen Stadtstaaten. weiterlesen…

  • «Es wäre auch ohne Drogen so gekommen»

    «Es wäre auch ohne Drogen so gekommen»

    Konsum von Cannabis löst Psychosen aus. Dies sagen zumindest mehrere Studien. Andere Versuchsreihen zeigen wiederum auf, dass die Veranlagung zu psychischen Störungen gegeben sein muss, damit diese durch den Drogenkonsum ausgelöst werden können. Die altbekannte Huhn-Ei-Frage – was war zuerst: Der Cannabis-Konsum oder die Veranlagung zur Psychose? – lassen wir beiseite.

    Doch was beantwortet werden kann, ist, wie ein Betroffener diese Thematik am eigenen Leibe reflektiert. zentral+ hat mit einem 37-Jährigen gesprochen, der jahrelang viel Cannabis konsumierte und schliesslich mit Schizophrenie diagnostiziert wurde. weiterlesen…

  • Wo Schindler für den Krieg produzierte

    Wo Schindler für den Krieg produzierte

    Sie zieren zahlreiche Häuserfassaden in der Stadt Luzern. Und trotzdem fallen sie vielen – insbesondere den Ortsansässigen – gar nicht mehr auf. Die Rede ist von Schriftzügen an Stadtluzerner Gebäuden. Sie sind ein Spiegel der Geschichte der Stadt Luzern.

    Doch so präsent die Schriftzüge im Alltag der Stadtluzerner Bevölkerung sind, so unbekannt ist oftmals der geschichtliche Hintergrund, der dem Haus den Namen gibt. Und hinter vielen verbirgt sich eine lange, spannende und nicht selten makabere Geschichte. Der Historiker und Journalist Stefan Ragaz erklärt, welche Geschichte hinter den jahrhundertealten Buchstaben steckt. Eine Reise ins Luzern zu Zeiten der Patrizier und Kriege. weiterlesen…

  • «Heute nur für Stammgäste»

    Freitagabend. Die Partymeute macht sich bereit, um die Luzerner Klubs und Bars unsicher zu machen. Sitzen die Haare? Wie viel soll der Abend kosten? Fragen, die die Ausgangsfreudigen beschäftigen, bevor sie sich ins Nachtleben stürzen.

    Test mit sechs Personen

    Anders ist es vorab bei männlichen Personen aus Südosteuropa oder Nordafrika. Hier drehen sich die Gespräche vor dem Ausgang darum, ob und wo man geduldet wird. Die Selektion durch den Türsteher ist gnadenlos und erfolgt häufig nach äusseren Merkmalen. Endstation Ausweiskontrolle. weiterlesen…

  • «Man muss ein bisschen grössenwahnsinnig sein»

    In einem Büro am Löwenplatz in Luzern sitzt eine Hand voll junger Kreativköpfe, um dem Schweizer Fernsehpublikum Kultur zu bieten. Mit aussergewöhnlichen Formaten will der Sender Zuschauer ansprechen, die in Programmlisten der etablierten Sendern nicht zu finden sind. CHTV ist der Versuch, mit wenig Mitteln eine Lücke in der Schweizer Fernsehlandschaft zu schliessen. Ein Interview mit Managing Director Sebastian Aenishänslin. weiterlesen…