Kategorie: zentralplus

Als Freier Mitarbeiter beim Online-Magazin zentral+ schreibe ich über lokale Geschehnisse aus der Leuchtenstadt und dem gesamten Kanton Luzern.

  • Hinsetzen, entspannen, geniessen!

    Hinsetzen, entspannen, geniessen!

    Ob mit Gold verzierte Lavabos, über 100-jährige WC-Schüsseln oder Zapfhähne zum Händewaschen: Die Luzerner Restaurants und Bars knausern beim Gestalten des stillen Örtchens nicht. zentral+ hat sich auf die Suche nach skurrilen, originellen oder einfach schönen Toiletten in Luzern gemacht.

    Luzerner Bars und Restaurants locken die Kundschaft in erster Linie mit gutem Essen und einer vielfältigen Auswahl an Durstlöschern ins eigene Lokal. Dabei lohnt sich vielerorts auch ein Blick hinter die – meist – verschlossenen Türen. Denn nicht wenige Toiletten in der Stadtluzerner Gastronomie sind aufwändig gestaltet. Damit Ihr nächster Gang zum stillen Örtchen zum Erlebnis wird, hat sich zentral+ auf die Suche nach solchen WC’s gemacht. weiterlesen…

  • Bewegender Abschied vom Jahrhundertkünstler

    Bewegender Abschied vom Jahrhundertkünstler

    Luzern nahm Abschied von Hans Erni. Trotz seines teils umstrittenen Schaffens fiel dessen posthume Würdigung umso einvernehmlicher aus. Ihre Aufwartung machten nicht nur bekannte Luzerner aus Kultur und Politik, sondern auch nationale Prominenz.

    Gewürdigt, verachtet, ignoriert, geliebt: Hans Erni hatte es als Künstler zu Lebzeiten nicht immer leicht. Bis zu seinem Tod vor rund drei Wochen sass der 106-Jährige täglich in seinem Atelier in Würzenbach. Mit der öffentlichen Gedenkfeier im Verkehrshaus verabschiedete sich Luzern am Freitag vom Jahrhundertkünstler.

    Wie relevant sein Schaffen – nicht nur in künstlerischer, sondern auch in politischer Hinsicht – war, verdeutlicht die Anwesenheit von hochkarätigen Gästen. Nebst Regierungspräsident Reto Wyss und Stapi Stefan Roth nahm auch Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger vor Ort Abschied vom Jahrhundertkünstler. Und auch Emil Steinberger, Ursula Stämmer und Yvonne Schärli liessen es sich nicht nehmen, Ernis Frau Doris ihr Beileid auszusprechen. weiterlesen…

  • «Sicherheit und Frieden ist alles, was zählt»

    «Sicherheit und Frieden ist alles, was zählt»

    Für die Mehrheit der Fischbacher kommt ein Asylzentrum nicht in Frage. Inmitten dieses Hexenkessels lebt eine asylsuchende Familie aus Ägypten. Doch wo Gegner aufeinandertreffen, entstehen auch Freundschaften.

    Irgendwo im Luzerner Hinterland zwischen Zell und Altbüron liegt das idyllische Fischbach. Keine Ampel, kaum Verkehr, viel Wiesland und Wald prägen das Dörfchen, das quasi aus ein paar Häusern an der Hauptstrasse besteht. Fischbach ist dort, wo sich Fuchs und Hase noch gute Nacht sagen. Doch der Schein trügt.

    Die Fischbacher sind weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt für ihren Widerstand gegen das geplante Asylzentrum in der 700-Seelen-Gemeinde. 85 Prozent sprechen sich zurzeit gegen dieses aus. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Fischbach die fünftkleinste Gemeinde im Kanton Luzern. weiterlesen…

  • «Zu günstig, um wahr zu sein»

    «Zu günstig, um wahr zu sein»

    In der Stadt Luzern herrscht Wohnungsnot. Es mangelt an preisgünstigen Wohnungen für Familien, Rentner, Alleinerziehende oder Studenten. Diese Not nützen dreiste Betrüger schamlos aus. «Mit der Wohnungsnot nehmen auch betrügerische Fälle zu», sagt Beat Wicki, Geschäftsführer des Mieterinnen- und Mieterverbandes Luzern (MMV).

    Wie schwierig es für Familien oder Paare ist, eine Wohnung zu finden, ist auch auf Facebook bemerkbar. Immer wieder suchen junge Paare oder Familien jahrelang verzweifelt nach Hinweisen für eine bezahlbare Wohnung in oder um die Stadt Luzern. Unsere Suche nach Personen, die bereits in einen Betrugsfall verwickelt waren, verlief hingegen deutlich erfolgreicher. Innert kürzester Zeit haben sich zahlreiche Luzernerinnen und Luzerner gemeldet, die ihre Erfahrungen teilen möchten. Es zeigt, wie verbreitet die Betrugsmasche ist und dass es jeden treffen kann. weiterlesen…

  • Sind Linke die fauleren Wähler?

    Sind Linke die fauleren Wähler?

    Lokale Politiker mobilisieren auf Sozialen Netzwerken die Wählerschaft aus einzelnen Stadtluzerner Quartieren. Der Grund: «Es kann echt nicht sein, dass in den linken Quartieren der Stadt die Wahlbeteiligung nur bei 26 Prozent liegt», schreibt SP-Kantonsrat David Roth auf Facebook. Gemeint ist damit das Hirschmatt-/Neustadtquartier, dessen Bewohner er sogleich mit einem Video dazu ermuntert, an die Urne zu gehen.

    Deren Stimmen haben die Linken insofern nötig, als dass die Bewohner dieser Quartiere tüchtig linkslastig abstimmen und wählen. Mit Blick auf polarisierende Volksabstimmungen diesen und letzten Jahres verdeutlicht sich dieses Bild. Und es scheint gar: Je linker das Quartier, desto tiefer die Stimmbeteiligung. weiterlesen…

  • «Wir wollen euch begraben»

    «Wir wollen euch begraben»

    «Wir sind empört über die Migrationspolitik der Schweiz. Und wir sind im Speziellen empört über die Luzerner Migrationsbehörde, wie sie uns mit negativen Asylentscheiden schikaniert.» Mit diesen Worten gaben Sans-Papiers ihren Unmut preis. Aktivisten aus verschiedenen Organisationen trugen die Erfahrungen von Papierlosen vor und dienten so als Sprachrohr für jene, die nichts zu sagen haben. Die Demonstration fand vor den Toren des Amtes für Migration (Amigra) in Luzern statt. Für Aufruhr unter den Betroffenen sorgten insbesondere zwei, innerhalb der letzten vier Monaten begangene, Suizidversuche von Sans-Papiers. Diese würden lieber den Freitod als das Leben in der Illegalität vorziehen, heisst es im Manifest.

    Und tatsächlich ist die Situation der Sans-Papiers nicht ganz einfach. So schrieb die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) im Februar 2014, dass die rechtliche Situation der Sans-Papiers «sehr komplex, teilweise widersprüchlich und nur schwer nachvollziehbar» sei. weiterlesen…

  • So geht die Polizei gegen Hooligans vor

    So geht die Polizei gegen Hooligans vor

    Mehr Repression, hochauflösende Kameras und eine personelle Aufstockung mit Experten: Mit diesen Mitteln will die Luzerner Polizei künftig härter gegen «Chaoten» vorgehen. Polizeikommandant Adi Achermann räumt im Interview ein, dass das Hooligan-Problem damit noch nicht gelöst ist.

    «Wir wollen zum einen bessere Technik, etwa hochauflösende Videokameras. Zum anderen wollen wir personell mehr Ressourcen in die Ermittlungsarbeit stecken», sagte Polizeikommandant Adi Achermann vor den Gästen. Das Personal sei bereits letztes Jahr erweitert worden, die besseren Videokameras sollten dieses Jahr folgen. weiterlesen…

  • Es geht um Leben und Tod

    Es geht um Leben und Tod

    Die Hochdorfer haben entschieden: Das Wachstum der Gemeinde muss begrenzt werden. 54 Prozent der Stimmbevölkerung haben sich für die Initiative «Hochdorf wächst langsam» vom Dorfarzt Beat Meister ausgesprochen. Eine Idee, die vergangenen November schweizweit abgelehnt wurde, nun aber auf Gemeindeebene Anklang fand.

    «Ecopop» auf kommunaler Ebene

    Fünf Jahre hat der Hochdorfer Gemeinderat nun Zeit, das Bevölkerungswachstum im Schnitt auf 0,7 Prozent pro Jahr zu reduzieren. Das ist knapp die Hälfte des durchschnittlichen Wachstums der Jahre 2010 bis 2013. Während dies bisher rund 180 neue Bürger in der Gemeinde bedeutete, ist künftig bei 50 bis 70 Personen Schluss. Allerdings: «In der Zahl sind auch Neugeburten abzüglich Todesfälle miteingerechnet», sagt der Hochdorfer Gemeinderat Roland Emmenegger. Es geht also wortwörtlich um Leben und Tod. weiterlesen…

  • «GeilerAsDu müsste verdammt nochmal was Neues bringen»

    «GeilerAsDu müsste verdammt nochmal was Neues bringen»

    «VodkaZombieRamboGang» und «Bad Ideas Make Great Stories» – Namen, die seit letztem und diesem Jahr den Luzerner Musikliebhabern in den Ohren hängen. Ersteres ist das 2014 erschienene Nummer 1-Album von Rapper Mimiks, Letzteres die gerade erst veröffentlichte Platte der Lokalmatadoren Weekend Phantom.

    In der hiesigen Musikszene tut sich also Einiges. Selten produzierten lokale Bands und Musiker so viele Langspieler und Songs wie aktuell. Was waren die Highlights 2014? Und mit welchen Namen muss man im Jahr 2015 rechnen? zentral+ hat sich bei Kennern der Luzerner Musikszene umgehört. weiterlesen…

  • 1,2 Tonnen Silber und der Sieg über die Mailänder

    1,2 Tonnen Silber und der Sieg über die Mailänder

    Aufmerksamen dürften sie nicht entangen sein: Die zahlreichen Schriftzüge, die von Stadtluzerner Gebäuden ragen. Im zweiten Teil zu den Schriftzügen in der Stadt Luzern erklärt Historiker und Journalist Stefan Ragaz, wie viel Kilogramm Silber der Stadtstaat Luzern einst besass und weshalb die Krienbrücke einst eine wichtige Handelsroute war.

    Prägen und prägen lassen

    Das Haus «Zur alten Münz» befindet sich in der unscheinbaren «Münzgasse», in unmittelbarer Nähe zum «Wilden Mann». Wer sein Münz prägen lassen wollte, kam früher nicht um das Haus herum. Auch schweizweit hatte das Haus in Luzern seine Wichtigkeit. Denn Luzern war im 16. Jahrhundert gar der wichtigste Kreditgeber unter den eidgenössischen Stadtstaaten. weiterlesen…