«Lieber gehe ich in den Knast»

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Gegen die 1’500 Franken: So viel hat der Strassenmusiker «Cello Inferno» bisher an Bussen bezahlt. Nachdem der Luzerner innert kürzester Zeit zwei weitere Geldstrafen aufgebrummt bekam, hat er genug – und zieht sogar ein paar Tage Gefängnis in Betracht.

Bewaffnet mit Gitarre, einem kleinen Verstärker und seinem Markenzeichen – der feuerspuckenden Kaffeekanne – macht sich Marcello Palermo, wie «Cello Inferno» mit bürgerlichem Namen heisst, immer wieder auf in die Schweizer Städte. Der Luzerner Strassenmusiker verdient sein täglich Brot mit seinem unkonventionellen Auftreten und seiner ebenso unkonventionellen Musik. Das freut die Touristen, Städter und alle anderen, die Zeit finden, dem «Country Blues Trasher» zumindest ein paar Minuten zuzuhören.

Keine Freude an seiner Strassenmusik hat allerdings die Berner Polizei. Kürzlich veröffentlichte Marcello Palermo auf Facebook zwei von der Berner Polizei ausgestellte Bussen in der Höhe von je 120 Franken. Der Grund: Wiederholtes Musizieren mit Verstärker. Nun hat der Strassenmusiker genug. Zumal er als Musiker auf den Verstärker mit einer Ausgangsleistung von zweimal 2,5 Watt angewiesen sei, wehrt er sich dagegen. Die Bussen zu bezahlen, kommt für ihn nicht in Frage. «Lieber gehe ich in den Knast», schreibt Palermo auf Facebook. weiterlesen…

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  1. Andiii sagt

    Haha, 2.5 watt isch doch e witz, isch jo nid so aus ob er verdammti festival boxxe ufsteut! Aus ob mir kenni grössere problem hätte! Aber isch klar das gäud wird ja nid verstüüret… Dä verdient ja sicher sooo viu mit sire musig wär e schand weme ihm das nid würd wäg nä!

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