Keine Wahl: Luzerner essen Gemüse aus Gen-Labor

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Arbeiten / zentralplus

Ohne es zu wissen, vertilgen Luzerner Gemüse aus dem Gen-Labor – auch wenn die Knospe drauf ist. Ein umstrittenes Verfahren macht Broccoli und Co. steril und damit für den Verzehr tauglich. Der Streitpunkt: Zulassen, zumindest deklarieren oder gleich abschaffen?

Bio, regional, fair: Der Anspruch der Konsumenten stellt die Landwirtschaft vor Herausforderungen. Doch nicht in allen Fällen kann sich der Konsument auch wirklich sicher sein, dass nur das drin ist, was auf der Verpackung deklariert ist. Wie ein Bericht vom «Kassensturz» aufzeigte, essen wir tagtäglich Gemüse, dessen Saatgut einem äusserst umstrittenen Verfahren unterzogen wurde. Es liegt in einer Grauzone und gilt als gentechniknah.

Gentechnisch verändertes Gemüse in der Schweiz und Luzern? Sowas gibt es doch nicht – oder? Die Antwort ist: Jein. Denn: Mittels einer Methode, die den kryptischen Namen «CMS» (siehe Box) trägt, wird Kohlgemüse wie beispielsweise Broccoli und Blumenkohl steril gemacht. Der Clou: Sowohl die Konsumenten als auch viele Bauern und Gemüseproduzenten wissen nichts von dem veränderten Saatgut. Bei fast allen heisst es auf Anfrage: «CMS? Noch nie gehört.» weiterlesen…

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